KERAMIKIMPLANTATE UND BIOLOGISCHE ZAHNHEILKUNDE

Keramikimplantate

Zirkoniumdioxid ist ein weißer, metallfreier, immunologisch neutraler und biokompatibler Werkstoff mit vielen Vorteilen gegenüber Metall, welcher für unsere Keramikimplantate verwendet wird. Ob Titanunverträglichkeit oder generell eine Abneigung gegen Metalle im Körper besteht, die weißen hochästhetischen Implantate aus diesem Hochleistungswerkstoff harmonieren hervorragend mit Knochen und Zahnfleisch, da metallfrei und 100 % biokompatibel.

Keramikimplantate besitzen die herausragende Eigenschaft, dass das Zahnfleisch an die Keramik anwächst und somit die immunologische Türe wieder fest verschlossen wird. Periimplantitis, also ein entzündlich bedingter Knochenverlust um die Implantate, kann daher für Keramikimplantate, im Gegensatz zu Titan, so gut wie ausgeschlossen werden.

Biologische Zahnheilkunde

Vorraussetzung für die erfolgreiche Behandlung ist ein funktionierendes Immunsystem. Denn nur bei einem funktionierenden Immunsystem und in gesundem Knochen können die biologisch vollständig neutralen Keramikimplantate zuverlässig einheilen. Das bedeutet, dass alle potenziellen Störfaktoren wie Metalle, Osteonekrosen, wurzelbehandelte Zähne und sonstige fokale Infektionen, vor oder während der Behandlung mit Keramikimplantaten entfernt werden müssen. Maßgeblich ist hier das Prinzip der Biologischen Zahnheilkunde.

Ebenso ist während der gesamten Behandlung eine Nährstoffversorgung anzuregen, welche antientzündlich ist und das Knochenwachstum fördert.